Time as a color
„duct „terraformer“ „watered“ „terraformer“ „lorraine" „terraformer" Plans for nobody

Mio / Duct hearts - Split 7"

Mio / Duct hearts - Split 7 Mio / Duct hearts - Split 7 Mio / Duct hearts - Split 7 - Repress Mio / Duct hearts - Split 7 - Repress

time 8. - info

1st press of 521 copies (released december 2009) sold out december 2011. 2-color handscreened jackets, vinyl has band names engraved right next to the label. handstamped & handnumbered inner sleeves, photocopied, sewn and stamped booklets made by thomas/russianfolkstories, cover artwork by barbara lüdde.

about 30 copies came in thinner, dark brown paper, about half of these come without the actual booklet but inlay sheets as the 2nd press has

a cooperation with lala, russian folk stories, canot pneumatique and broken glasses records.
listen to mio and duct hearts

2nd press of 210 copies on orange vinyl EUR 3,50
the 2nd press (april 2012) comes in thinner rough paper sleeves and an inlay banderole with lyrics and info

time 8. - reviews/opinions

Das Leipziger-Duo MIO geht bei dieser Split-7" mit dem Song "Möglichkeit" an den Start und präsentiert ein fünfminütiges Semi-Instrumentalstück, bei dem der Gesangsanteil auf wenige Sekunden reduziert ist. Gut gemachter, atmosphärischer Nineties Screamo beziehungsweise Emo mit leider relativ wenig Wiedererkennungswert, aber daran kann man sicher arbeiten. Auf der anderen Seite gibt es einen Track von DUCT HEARTS zu hören, der mich stark an ELLIOTTs grandioses "Song In The Air"-Album erinnert und damit dick punktet.Lediglich das Ende des durch Hall, Delay-Gitarren und vor allem durch den wunderbar einfühlsamen, stark an Chris Higdons Stimme erinnernden Gesang sich langsam aufbauenden Songs kommt mir nach über sechseinhalb Minuten fast etwas zu abrupt. Trotzdem bleibt "Schlafen" ein absolut schöner Song. Davon bitte mehr!
tim masson / ox-fanzine #89

Diese 7inch erschien vor dem aktuellen Mio-Release mit Captain, your Ship is sinking. "Möglichkeit" heißt der Song der Leipziger, welcher auch schon auf dem Split-Tape mit Alia zu hören war. Er wurde neue eingespielt und klingt auf Vinyl logischerweise besser. Was nichts daran ändert, dass ich Mio's Sound weiterhin mit Worten wie "verschroben", "minimalistisch" oder "ungestüm" beschreiben würde. Dieser ungewaschene Mid90ies-Emo lebt von seinem Gefühl und dem Moment, weniger von großen Hooks oder ausgeklügelten Arrangements. Ich mags immer noch! Richtig interessant wirds aber auf der Flipside. Soweit ich das sehe, ist Duct Hearts das Solo-Projekt vom Time as a Color-Label-Betreiber Daniel. Er nahm den Song "Schlafen" eigens in seinem Zimmer auf. Was uns Daniel bietet lässt sich irgendwo zwischen Shoegazer, verträumten Postrock und Klimper-Emo einordnen. Nicht nur wegen dem gemächlichen Tempo, sondern auch wegen den hohen Vocals erinnert mich das doch irgendwie an Kapellen wie Logh oder Montreal on Fire. Die Vocals stehen aber kaum im Mittelpunkt, sondern dienen eher als zusätzliche Untermalung. Ehrlich gesagt weiß ich nicht, wie ich sowas auf LP-Länge finden würde… aber in diesen ca. sechs Minuten schafft es die Ein-Mann-Band mich in diese verträumte Atmosphäre hineinzureißen. Wirklich schön!
borderline.fuckup blog